Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widergesetzlich, adj.

widergesetzlich, adj.,
ungesetzlich, gesetzwidrig; Campe 5 (1811) 700ᵇ: er hatte schon lang' umsonst auf ein gesetzmässiges oder wenigstens nicht widergesetzliches mittel gesonnen, sich ... desselben (geldes) zu bemächtigen Wieland s. w. (1794) 11, 106; die ... widergesetzlichen handlungen verletzen das ästhetische und moralische gefühl Göthe I 27, 114 W.; (die obrigkeit) kann also wol irren, aber nicht eigentlich widergesezlich handeln Schleiermacher s. w. (1834) I 12, 273 anm. 5; der same aus einem widergesetzlichen ehebette wird vertilgt werden (weish. Salomos 3, 16: ab iniquo thoro semen exterminabitur) bei Kautzsch textbibel (1899). —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1013, Z. 48.

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Zitationshilfe
„widergesetzlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widergesetzlich>.

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