Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerhaltig, adj.

widerhaltig, adj.,
fest, widerstandsfähig; widerhaltig Campe 5 (1811) 700ᵇ: je härter und wiederhaltiger nun dieses metall ist, eine figur die hernach soll aufs papier gebracht werden, anzunehmen, je weicher ist hingegen das zinn Arend gedechtnisz Albrecht Dürers (1728) § 14; die säulen an den bauwerken jener zeit (sind) ... breit und wiederhaltig Görres in: dt. museum (1812) 4, 301; mein körper ist sonst stark und widerhältig, aber da fiels mich an mit macht Grillparzer s. w. 13, 250 Sauer. übertragen: die bunte verworrene gesellschaft der widerhältigen welt (1821) Hegel bei Göthe II 5, 1, 374 W.; die unbestimmte denkungsweise, welche ... die uneinbarsten gegensätze in ein und dasselbe netz der begriffe einzufangen trachtet, ... wird von dem fern gehalten, der früh lernte, dasz es ein widerhaltiges und übermächtiges gebe, welches keinem begriffe sich fügt Immermann w. 18, 119 Hempel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1036, Z. 55.

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Zitationshilfe
„widerhaltig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerhaltig>.

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