Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerherstellungszeichen, wiederherstellungszeichen, n.

wi(e)derherstellungszeichen, n.,
im allg. sinne nur vereinzelt: wiederherstellungszeichen ein zeichen, wodurch man etwas wiederherstellet, z. b. etwas ausgestrichenes als wieder gültig bezeichnet Campe 5 (1811) 709ᵇ; sonst in der musikwissenschaft als ältere bezeichnung für auflösungszeichen: das wiederherstellungs- oder wiederrufungszeichen signum restitutionis, ist das viereckigte bee (♮), b. quadratum genannt, welches die (zuvor versetzte) note an ihre vorige stelle stellt Jacobsson technol. wb. (1793) 8, 197ᵃ; dasz diese zeichen der erhöhung und erniedrigung des tones auch wiederherstellungs-zeichen haben müssen Mattheson kl. generalbaszschule (1735) 90; die terz kann, ohne 3, durch blosse versetzungs- und wiederherstellungszeichen angedeutet werden Ph. E. Bach art d. clavier zu spielen 2 (1780) 19; soll einer von diesen erniedrigten oder erhöheten haupttönen, wieder in seine vorige stelle gesetzet werden, so bedient man sich eines gewissen zeichens, welches man das b quadrat, das eckigte b, das wiederrufungszeichen, oder auch ... das wiederherstellungszeichen, nennet Quantz anweisung d. flöte zu spielen (1789) 34.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1045, Z. 36.

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Zitationshilfe
„widerherstellungszeichen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerherstellungszeichen>.

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