Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerholbar, wiederholbar, adj.

wi(e)derholbar, adj.,
sporadisch im 18.—20. jh.: wir haben wahrheit, so viel wir bedürfen, wenn wir das kennen, ... was sich unsern wiederhohlbaren erfahrungen anschlieszt und ähnlicht Lavater handbibl. f. freunde (1792) 4, 163; um die gemüthszustände selbst festzuhalten und ihnen eine wiederholbare verbreitung zu geben Schleiermacher s. w. (1834) I 3, 99; nichts dergleichen (spukgeschichten erzählen) ist wiederholbar Kluge Kortüm (1938) 623. dazu im 19. jh. wi(e)derholbarkeit, f.: wiederholbarkeit des a, als a Hegel w. (1832) 1, 193; um die wiederholbarkeit des momentes zu sichern und seine identität festzuhalten Schleiermacher s. w. (1834) I 12, 49; die grenzenlose wiederholbarkeit und erhöhung der zahlen A. v. Humboldt kosmos (1845) 3, 12; ob nun aber jedem einzelnen versuch der werth eines experiments beizulegen ist, hängt durchaus von seiner wiederholbarkeit unter gleichen umständen ab Lange gesch. d. materialismus (1866) 357.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1045, Z. 63.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„widerholbar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerholbar>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)