Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerkaufsrecht, wiederkaufsrecht, n.

-recht, n.,
das vertraglich oder gesetzlich gesicherte recht, ein veräuszertes besitztum zurückzukaufen: wiederkaufsrecht Schottel haubtspr. (1663) 503; wiederkaufrecht jus retrovendendi Stieler stammb. (1691) 1552; den aeuszerprocesz ..., worin der schuldner das ihm gegen saͤmmtliche glaͤubiger zustehende wiederkaufsrecht (d. h. das recht, sich wieder in den besitz der dem gläubiger zuerkannten rente zu setzen) einem derselben ... abtritt Möser s. w. 5, 65 Abeken; das wiederkaufsrecht kann nur durch einen vertrag erlangt werden Krünitz öcon. encycl. 239 (1857) 12; das wiederkaufsrecht kann bei grundstücken nur bis zum ablaufe von dreiszig ... jahren nach der vereinbarung des vorbehalts ausgeübt werden BGB § 503; vgl. d. gr. Brockhaus 20 (1935) 299ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1067, Z. 21.

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Zitationshilfe
„widerkaufsrecht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerkaufsrecht>.

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