Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerkeifeln, vb.

widerkeifeln, vb.,
iterativ zum folg.; für das verhältnis der mannigfaltigen formen zueinander vgl. keifeln teil 5, sp. 442; kibbeln 656; kiefeln 666. häufig in wbb. des 15. jhs.: impugnare weyder kyeffeln (1414 md.) Diefenbach gl. 290ᵇ; widderkiebeln (md.) ebda; rebellisare widerkiffeln (1414 md.); -kebeln (md.) ebda 486ᵃ; wiederkeyffelen rebellisare (subst. wiederkeyffelung oder wiederspenigkeit) voc. theut. (Nürnberg 1482) oo 3ᵃ. vereinzelt literar.: ich (habe) vil dotsundlicher dochter und werck geborne und volnbracht als ... kyffeln und widderkyffeln, uffblosunge etc. (1468) Joh. Wolff beichtb. 24 Battenberg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1081, Z. 35.

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Zitationshilfe
„widerkeifeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerkeifeln>.

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