Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerlegbar, adj.

widerlegbar, adj.,
sich widerlegen lassend. mnl. we(d)erlegbaar van Dale n. gr. wb. ⁷2086. zu widerlegen 4 gebildetes, seit anfang des 19. jhs. belegtes wort; gebucht von Campe. vorwiegend in wissenschaftl. (philos.) literatur: die leicht widerlegbaren vorwürfe bei Campe 5 (1811) 701ᵃ; vom standpunkt der ächt philosophischen speculation aus widerlegbar (1825) Fr. Creuzer in Görres ges. br. 3, 193 Binder; die theoretisch unbegründbare ... aber auch nicht widerlegbare annahme einer übersinnlichen ... welt war für Kant selbst durch das sittliche bewusztsein begründet. Windelband gesch. d. neuer. philos. (⁴1907) 2, 93; von allen metaphysischen gegenständen gilt das gesetz: sie sind im strengen sinne weder beweisbar noch widerlegbar Nic. Hartmann ethik (1926) 648. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1102, Z. 68.

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Zitationshilfe
„widerlegbar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerlegbar>.

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