Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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widernieten, wiedernieten, vb.

wi(e)dernieten, vb.,
vereinzelt lexikal. u. mundartl.: retundere wedir nytin lat.-dt. voc. (1420) 31ᵇ Schröer; recurviare neden wederboghen alsome dey negel weder nedet (1425 nd.) Diefenbach gl. 488ᵃ; widernieten claves obliquare Dentzler clavis ling. lat. (1716) 351ᵇ; widernieteⁿ umnieten schweiz. id. 4, 852. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1131, Z. 67.

widernieten, vb.

widernieten, vb.,
zu ³nieten 'eifrig, begierig sein' teil 7, sp. 842 (vgl. widerniete, f. gegenstreben, -kampf Lexer 3, 846):
mit rechtem widerniten
slug er di Amalechiten
hist. d. alden ê 2073 lit. ver.
'widerlegen': wiewol andre sölch sin gschrift ze widernieten schon vollendet habend Zwingli in: schweiz. id. 4, 852.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1131, Z. 73.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„widernieten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widernieten>.

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