Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widernis, f.

widernis, f.,
widerwärtigkeit, bedrängnis. mhd. widernis, mnd. weddernisse s. Schiller-Lübben 5, 632ᵃ; in hist. wbb. nicht gebucht und auch literar. nur selten bezeugt:
Job, ich wil beweren daz gewis
daz betrubnis und widernis
ist nicht wan der sunden pin
Hiob 7924 Karsten;
heut wollen wir allen erzeygten widernussen dem keyser vergelten hertzog Aymont (1535) z 1; wie ein ehrenhafter, fürstlicher herr ... in widerniss und fehde hart bedrängt, seine herrschaft verloren habe Steub drei sommer in Tirol (1895) 1, 348; (die laute) blieb zeit seines lebens sein (Luthers) eigentliches musikinstrument und sein gefährte in allen widernissen des daseins daheim (9. 11. 1933) 13ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1132, Z. 7.

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Zitationshilfe
„widernis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widernis>.

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