Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerrechtlichkeit, f.

widerrechtlichkeit, f.
1) 'widerrechtliche beschaffenheit einer sache' (Campe 5 [1811] 701ᵇ): die widerrechtlichkeit der maszregel Lassalle ausgew. reden u. schr. (o. j.) 1, 255; sie meinten, der kaiser werde von der widerrechtlichkeit dieser forderung zu überzeugen sein Ranke s. w. 7 (1868) 229; die für den ausschlusz der widerrechtlichkeit erforderlichen voraussetzungen BGB § 231. 2) eine widerrechtliche sache (vorwiegend pluralisch): eine geldstrafe ... fuͤr widerrechtlichkeiten, die sich eine parthei im procesz zu schulden kommen laͤszt Eichhorn staats- u. rechtsgesch. (1821) 2, 638; die grössten widerrechtlichkeiten in den kleinen vorgängen dieser stadt geschehen täglich, ohne dasz jemand sich zu regen wagt (1853) Gervinus in briefw. zw. J. u. W. Grimm 2, 347 Ippel; widerrechtlichkeiten freilich kommen unter jeder regierung vor (1856) Treitschke br. 1, 348 Corn.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1145, Z. 39.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerrechtlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerrechtlichkeit>.

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