Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widersässigkeit, f.

widersässigkeit, f.,
zum vorigen, s. -setzlichkeit: nu ... zoch er (Welf) aber an des künigs volk und sein losung oder krey was Welf in alle des pabsts her. do versmacht dem künig sein widersässigkeit und schuef in seinem her, das ir krey darwider sein solt hie Gibling Füetrer bayer. chron. 160 Spiller; die vngehorsam ist ain sünd wie die zawberey, vnd die widersässikait ist ein laster wie die abgötterey Berthold v. Chiemsee theologey 212 Reithm.; aufwigln, anhötzen und zur widersessigkeit und ungehorsam bewögen (17. jh.) österr. weist. 1, 122.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1170, Z. 71.

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Zitationshilfe
„widersässigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widers%C3%A4ssigkeit>.

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