Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerscheinlich, adv.

widerscheinlich, adv.:
wiederum ertuncklen oder verklären sich einerlei flecken einmal mehr, denn das andre, nachdem sie weniger oder mehr, von dem liecht der sonnen, gerad, oder seitlings, oder wiederscheinlich, erleuchtet worden Francisci d. eröffn. lusthaus (1676) 408;
ihre (der pferde u. kühe) bunt und glatte haut,
die bald schwartz, bald weisz, bald roth, wenn zumahl der sonne strahlen
sie mit ihrem abendglantz glühend warm, fast feurig, mahlen,
und sie wiederscheinlich färben, wird nicht sonder lust geschaut
Brockes ird. vergnügen in gott (1721) 4, 316.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1184, Z. 72.

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Zitationshilfe
„widerscheinlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerscheinlich>.

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