Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widersee, wiedersee, f.

wi(e)dersee, f.,
'die see oder die wellen, welche, nachdem sie ans ufer oder an eine klippe geschlagen haben, wieder seewärts zurückrollen' Campe 5 (1811) 711; widersee, engl. surf Beil technol. wb. (1853) 656; 'rücklaufende brandung' Hoyer-Kreuter technol. wb. (1902) 1, 848; 'rücklaufende brandung, rücklaufende see vor einer mauer und dergl.' Eichler vom bug z. heck (1938) 485. nur selten literarisch: in einem so seichten fahrwasser mit diesem unebenen grund hat die strömung keine macht; es bilden sich viele strudel und widerseen, und die wassermassen werden im laufe des winters stark abgekühlt Fridtjoff Nanssen Sibirien, ein zukunftsland (1914) 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1193, Z. 23.

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Zitationshilfe
„widersee“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widersee>.

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