Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widersetzigkeit, f.

widersetzigkeit, f.,
zum vorigen, vgl. -sässigkeit und -setzlichkeit; früh in glossaren: widirseczekeit opposicio (s. auch: opposicio widerseczeket Bernt beitr. z. d. mittelalt. vok. 18ᵇ) sines selbes w., straphunge an im selber contradictionis implicatio (1340) Konrad v. Heinrichau vokab. 398ᵇ Gusinde. vgl. die glossierungen bei Diefenbach gl. 147ᵇ. literar. belege vom 15.—17. jh.: (überschrift:) von straf vf widersetzigheit der bürger (15. jh.) rechtsdenkm. a. Thür. 428 Michelsen; darauf begerdt ... dasz er sollicher widersezigkait und wegerung abstee Knebel chron. v. Kaisheim 425 lit. ver.; ich foͤrchte, es werde die roͤmische tugent durch den muͤssiggang abnemmen, welche durch des Hannibals widersetzigkeit ward vermehrt Albertinus d. kriegszleut weckuhr (1602) 2, 17ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1204, Z. 32.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widersetzigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widersetzigkeit>.

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