Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerspännige, f.

widerspännige, f.
'widerspenstigkeit, widersetzlichkeit, hartnäckiger widerstand'; wiederholt im schweizerdeutschen bezeugt; vgl.: widerspännigi mit belegen aus dem 16. und beginnenden 17. jh. in: schweiz. id. 10, 292; pertinacia kib, eigenrichtige, widerspennige Frisius dict. (1556) 994ᵃ; (das römische reich,) darum ine (Heinrich V.) und sich selbs der vatter (Heinrich IV.) durch sin widerspännige der kilchen bringen möchte (16. jh.) Tschudi chron. Helvet. (1734) 1, 45. landschaftl. nicht sicher bestimmbar: contumacia, ostinatione widerspennigke F. Verantius dict. (1595) C 4ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1224, Z. 32.

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Zitationshilfe
„widerspennige“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerspennige>.

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