Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerspielig, widerspielisch, adj.

widerspielig (-isch), adj.
zu widerspiel, n.: rebellis wederstredich vel spelich (md. mit neigung zum nd., 15. jh.) Diefenbach gl. 486ᵃ (s. o. widerspiel 5). widerspilig gegenteilig (Bern), schweiz. id. 10, 164; letzuerstendige red, widerspilische red antiphrasis Dasypodius dict. (1536) 371ᵇ; contrarius lätz, widersins, widerspilisch (1550) Schöpper synonyma 90 Schulte-K.; wann du nun den waren bogen der scheinbrecherin herausz gezogen hast, so nimm für sein zeichen dz widerspielig zeichen Pegius geburtsstundenb. (1570) Aa 6ᵃ. adverbial: so volg ich weiters nit der hieuor geschriebner dritten lehr, sonder ich urtheile gantz widerspillig von derselben sach, auff diesen weg ebda y 2ᵃ (s. o. widerspiel 1). —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1243, Z. 75.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerspielig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerspielig>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)