Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widersprechig, adj.

widersprechig, adj.:
contumax widdersprechig (ende 15. jh.) Diefenbach gl. 148ᵃ; das sie möchten durch ihre unchristliche, irrige und ihr selbst widersprechige schrifft und predig, das christlich volck im glauben zertrennen und zerstören Silvius Luthers ... eintrecht. vereinigung (1535) A 4ᵃ; dieser schlusz ist ganz christlich und begreife nichts falsches, auch nichts widersprechiges in sich Bucholtz Herkuliskus (1665) 553; solches gibt seiner allmacht keinen abbruch, sondern weil es, wie die gelehrten reden, contradictoria, widersprechige dinge sind ders., Hercules (1666) 1, 135. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1252, Z. 58.

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Zitationshilfe
„widersprechig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widersprechig>.

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