Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerspruchsfrei, adj.

widerspruchsfrei, adj.,
unwidersprochen: sie sehen also jetzt täglich Herdern, bei seinen ausgezeichneten talenten, bei seinen groszen widerspruchsfreien verdiensten um aufklärung war er doch nie einer meiner liebsten autoren Pauline zur Lippe (1791) an Chr. v. Augustenburg 164 Rachel. sonst 'frei von (logischen) unstimmigkeiten': voraussetzungen ..., welche für den verstand der zeit nicht widerspruchsfrei ausgebildet werden können Dilthey einl. i. d. geisteswissensch. (1883) 1, 198; bei der verantwortung und zurechnung ist eine 'natürliche' erklärung aus der züchtung und dem überleben des lebensfähigsten wenigstens ein in sich widerspruchsfreier gedanke Nic. Hartmann ethik (1935) 675.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1259, Z. 39.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerspruchsfrei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerspruchsfrei>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)