Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerständigkeit, f.

widerständigkeit, f.
(mnl. wederstandicheit, f; mnd. wedderstandicheit, f.); 'widerwärtigkeit' (vgl. widerstand 1): also schaltu duldich syn in dynem arbeyde, in krankheit vnde in armode vnde in wedderstandicheyt quelle v. j. 1484 bei Schiller-Lübben mnd. wb. 5, 637ᵃ. persönlicher 'widerstand': das sy dem reigierer nit zu mächtig oder widerstendigkait vermöchten zu thain (anf. d. 16. jhs.) bei Ulrich Füetrer bayer. chron. 259, 5 Spiller. in neuerer sprache: ich habe manches von ihm (einem kapellmeister) ... gelernt, besonders durch die gegenseitige widerständigkeit mit den andern capellmeistern. die differenz zwischen tüchtigen leuten giebt oft das beste facit (1812) Zelter an Goethe, in: briefw. (1833) 2, 29. wohl zu widerständig 3: es wirt auch etwan solliche onmacht ... verursacht ausz vnlieblicheyt oder widerstendigkeyt der purgation Ryff spiegel u. regim. d. gesundth. (1544) 157ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1271, Z. 69.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerständigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerst%C3%A4ndigkeit>.

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