Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerstandsmittel, n.

widerstandsmittel, n.,
wiederholt im polit. u. militär. bereich: dasz die tories, auf einen nächtlichen streich ihrer königin rechnend, so sehr erschraken, als dieser gelang und das volk sich überall mit lautem protest dagegen erhob. dies war ja vorauszusehen, wenn man den charakter der Engländer und ihre gesetzlichen widerstandsmittel in anschlag brachte (1832) H. Heine s. w. 5, 127 Elster; der Maure ... gilt auch nicht für ein widerstandsmittel gegen die eroberung; wie er dem Türken schnell unterlag, so unterliegt er machtlos dem Franzosen H. Laube ges. schr. (1875) 5, 266. in der technik: er machte uns auf den ... bleiernen ring dort aufmerksam, ... in seinem unverletzten zustande bestimmt, die widerstandsmittel gegen etwaige explosionen der dämpfe zu verstärken (1836) Immermann w. 7, 210 Hempel; wassermasse, welche das widerstandsmittel für die fortbewegung des schleppdampfers abgibt Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 241. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1276, Z. 55.

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Zitationshilfe
„widerstandsmittel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstandsmittel>.

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