Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerstandsrecht, n.

widerstandsrecht, n.,
jus resistentiae. näheres bei Krünitz öcon. encycl. 238 (1856) 573; Fritz Kern gottesgnadentum und widerstandsrecht im früheren mittelalter. zur entwicklungsgesch. der monarchie (1914); Walter Künneth d. widerstandsrecht als theologischethisches problem (München 1954); Walther Schönfeld zur frage d. widerstandsrechts (Stuttgart 1955): Grotius, Pufendorf, Horn, Vattel u. a. m. geben das widerstandsrecht ... zu Haller restaur. d. staatswiss. (1816) 2, 430; doch ist diese (selbständigkeit) nicht so weit gegangen, dass der könig das widerstandsrecht der stände ... in Portugal zugestanden hätte Ranke s. w. (1867) 35/36, 401; (Stahl) zeigte den aberwitz des unbeschränkten widerstandsrechts, die unmöglichkeit einer allgemeinen steuerverweigerung Treitschke dt. gesch. 5 (1899) 416. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1277, Z. 15.

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Zitationshilfe
„widerstandsrecht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstandsrecht>.

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