Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerstehungskraft, f.

widerstehungskraft, f.,
weniger in gebrauch als widerstandskraft; s. auch widerstehenskraft: wofern aber eine monade von stärkerer kraft eine andere von schwächerer berühret, ... oder wofern eine bereits bewegte an eine andere, die noch nicht in bewegung ist, mit einer gröszern kraft wirket, als die eigenthümliche widerstehungskraft der unbewegten ist anmuth. gelehrsamk. (1751) 9, 442 Gottsched; das gewinnen wurde ihr um so viel weniger schwer, weil der arme Düc ... ein herumschleichendes niedergedrücktes ding ohne wiz und laune, und folglich ohne widerstehungskraft ... war Joh. C. Wetzel sat. erzähl. (1777) 2, 193; ist es muth, festigkeit, widerstehungskraft: so drängt der ganze körper sich mehr zusammen, die muskeln werden gepannt, der nacken gesteift Engel schr. (1801) 7, 290; eine (künstlerische) darstellung der bloszen paszion ... ohne darstellung der übersinnlichen widerstehungskraft heiszt gemein Schiller 10, 155 G.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1287, Z. 60.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerstehungskraft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstehungskraft>.

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