Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerstrittig, adj.

widerstrittig, adj.
(vgl. widerstreitig): rebellis widerstriddich (hd.) Diefenbach gl. 486ᵃ; was dann die oberkait ain jegtlichen gebietent oder in söllichen sachen haissent geloben oder schweren, des sol sich niemand widern, dann wer widerstrittig darinn erfunden wirde, der soll an lib und guͦt gestraͧft werden (hs. d. 15. jhs.) Württemb. ländl. rechtsquellen 2 (1922) 149, 13 Wintterlin; Erchanger, der im selbs den herzogthuͦm Schwaben ingenomen hatt, was mit sinem bruͦder Berchtoldo dem küng Cuͦnrado ungehorsamen und widerstrittig Oheim Reichenauer chron. 75 Barack. mit sachsubjekt: wan die andern mengerlai sachen sind vil widerstrittig der gerechtikait Österreicher Columella 1, 7 lit. ver.; in solchen widerstrittigen sachen (1525) quellen z. gesch. d. bauernkriegs in Oberschwaben 590 Baumann.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1329, Z. 5.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerstrittig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerstrittig>.

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