Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerverleihen, wiederverleihen, vb.

wi(e)derverleihen, vb.,
gebucht für relocare, rursum locare: widerverleyhen Maaler teutsch spr. (1561) 497ᵇ; wider verleihen Decimator thes. (1608) 1128ᵇ; widerverleyhen, abermal verleyhen relouer sa maison Hulsius-Ravellus t.-frz.-it. (1616) 412ᵇ. literar. belege: das treue ... vaterland hat ... vor die dem reich allergnaͤdigst wiederverliehene friedensruhe schuldigen ... dank ablegen wollen S. v. Birken ostländ. lorbeerhayn (1657) 174; die geschenkten ländereien wurden dann gegen commendation vielfach an die schenkenden wiederverliehen Bernhardt gesch. d. waldeigentums (1872) 1, 40. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1360, Z. 46.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerverleihen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerverleihen>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)