Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerwärtlich, adj., adv.

widerwärtlich, adj., adv.,
unius tyrannica auctoritate eines uuidaruuartlihemo hertuome (9./10. jh.) ahd. gl. 2, 346, 26 St.-S.; sich die zweierley minne uss der geschrift widerwertlich ('gegensätzlich') bewisent Seuse dt. schr. 397 Bihlm.; welcher zugespanner knecht sich widerwertlich und ungehorsamlich erzeigete, so soll der burger macht haben dem zugespannen knecht urlaub zu geben (1489) bei Eheberg Straszburg 1, 339. das erzgebirgische verwendet die silbe -lich mehrfach anstelle der silbe -ig, z. b. zeitlch für zeitig ..., widerwartlich für widerwärtig Müller - Fraureuth sächs. volkswörter (1906) 6.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1378, Z. 12.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerwärtlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerw%C3%A4rtlich>.

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