Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerwag, m.

widerwag, m.,
verdumpft zu -wog; s. wag, m. teil 13, sp. 331 (die verdumpften formen unter II 2 c, 3 u. 4). zumeist fürs ostmd. nachzuweisen; widerwag 'gegenströmung' (Rudolstadt) Hertel Thür. 258: von dem wedderwag des wassers (ostmd., 1497) in: Germania 27, 186; ein bach, ... die den widerwog in die Lowat hatte Rätel beschr. d. krieges (1590) R 3ᵃ; zwischen zweyen solchen gewalten aber solte ein nachbar wie ein ... tamm unbeweglich stehen, ... dasz ihn der widerwag beyderseitigen gewässers ... befestigte Lohenstein Arminius (1689) 2, 373ᵇ; auffallend war mir die gefahr, welcher das städtchen ... wegen des anspülens der Weichsel und widerwaags des Dunajez ausgesetzt liegt Hammard reise durch Oberschlesien (1787) 1, 101. belege für die technische verwendung des wortes im mühlenwesen bei Fischer schwäb. 6, 800 und 3416.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1362, Z. 5.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerwag“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerwag>.

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