Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerwillisch, adj.

widerwillisch, adj.:
sintemal es mit den philosophischen disceptationibus und zanckungen viel einen ungleichern auszgang gemeiniglich, als mit andern zänckischen und wiederwillischen händeln gewinnet Flitner sphinx (1624) vorr. 3ᵃ (vgl. widerwille 4 und widerwillig 2). 'abscheu-, ekelerregend' (s. widerwille 6 u. 7): der gemein wermuth ... hat ein widerwillischen, starcken, abschewlichen geruch Tabernämontanus kreuterbuch (1588) 1ᵇ; das erdtspinnenkraut ... hat ein schleymechtigen vnd widerwillischen geschmack ebda 686ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1395, Z. 25.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„widerwillisch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/widerwillisch>.

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