Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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wied, m.

wied, m.,
wald, holz, s. wit teil 14, 2, sp. 808.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1498, Z. 73.

wied, wiede, m.

wied(e)(n)baum, m.
(vgl. Marzell wb. d. dt. pflanzenn. 5, 619). 1) viburnum lantana, dass. wie wiede 4 c: schlingbaum, wiedebaum viburnum Calvisius thes. lat. sermonis (1666) 35; viburnum lantana wiedbaum Reinwald Henneberg (1793) 1, 211; widenbam (Berner Oberland) schweiz. id. 4, 1249. 2) frangula alnus (in dieser bedtg. ist das 1. element = weide, s. Marzell 2, 483): wiede-baum wird an einigen orten der faulbaum genannt, weil sein holtz wegen seiner zähigkeit vor andern gut zu wieden zu gebrauchen ist Zincke allg. öcon. lex. (1744) 3202; von dem patscherpen, scherpken- oder haubeeren-holtze, theils orten auch pabst- und wiede-baum genannt Döbel neueröffn. jägerpract. (1754) 3, 17; der wiedebaum Adelung 4 (1801) 1530. 3) prunus padus, der traubenkirsch- oder vogelbeerbaum: wiedebaum Nemnich dt. wb. d. naturgesch. (1796) 645; Campe 5 (1811) 706. 4) weidenbaum, dass. wie wiede 4 a: wedenboom Richey id. Hamburg. (1755) 336; wiedebam Follmann Lothr. 541. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1499, Z. 7.

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Zitationshilfe
„wied“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wied>.

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