Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wiedbein, n.

wiedbein, n.,
schlüsselbein. mnd. wedebên, afries. widubên, ags. wiþobān, anord. viđbein(a). im gegensatz zum mnd. (belege s. bei Schiller-Lübben 5, 644) ist diese alte germ. bezeichnung des schlüsselbeins im hd. nur vereinzelt bezeugt: aber diese zwei kinder seind also mit jhren bäuchen und leiben zusammen gewachsen, das gleich wie ein leib gewesen, oben vom widbeine oder halsbeine, bisz hinunder zum nabel Henricpetri general hist. (1577) 219; M. Chr. Irenäus von seltzamen wundergeburten (1584) P 1ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1499, Z. 26.

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Zitationshilfe
„wiedbein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedbein>.

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