Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wideranfangen, wiederanfangen, vb.

wi(e)deranfangen, vb.,
wieder beginnen, trans. u. intrans.: lasz ein abend vnd morgen nach vnd fahe dann wider am abend an, wie zuuor (vom einnehmen einer arznei) Gäbelkover artzneyb. (1596) 1, 26; da man die grosse wirkungen der türkischen pfeile bey den kreuzzügen empfunden, fiengen auch die Europäer wieder an sich auf das pfeilschiessen zu legen M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 3, 165; der hohe vater der menschen (Adam) aber nahm das wort und fing seine erzählung also wieder an maler Müller w. (1811) 1, 76; mir könnte der Adonis nicht gefallen, fing Hildegard wieder an, er benimmt sich sehr unbescheiden Holtei erz. schr. (1861) 4, 16. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 897, Z. 24.

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Zitationshilfe
„wiederanfangen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederanfangen>.

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