Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerannahme, wiederannahme, f.

wi(e)derannahme, f.:
man sieht hier, wie relativ das herausgehn und hineingehn ist. was wir hineingehn nennen, ist eigentlich herausgehn, eine wiederannahme der anfänglichen gestalt Novalis schr. 2, 121 Minor; das ... dienstmädchen verweigert die wiederannahme (des briefes) (1840) Hebbel br. 2, 75 Werner; wolle der kaiser (die fürsten) zur wiederannahme des papstthums (als geistliche obrigkeit) zwingen Ranke s. w. (1867) 3, 131; er ... wollte ... die wiederannahme zu gnaden (durch den könig) in kurzer frist sicher stellen Bismarck ged. u. erinn. 1, 162 volksausg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 898, Z. 20.

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Zitationshilfe
„wiederannahme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederannahme>.

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