Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wideraufbauung, wiederaufbauung, f.

wi(e)deraufbauung, f.,
s. oben das jüngere wiederaufbau, m.: nach widderuffbawünge solchs thorns Waldecker chron. 107 P. Jürges u. a.; die wiederaufbauung des schlosses und der stadt Artaxata A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 1, 191; die kosten ... zur wiederaufbauung der kirche zu Verdun M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 2, 439; nicht gleichzeitig mit der wiederaufbauung des doms Göthe I 48, 244 W.; dass dieses gebäude ... einer revision und wiederaufbauung von grund aus bedürfe Schelling w. (1856) I 10, 71. übertragen: zu trost der armen ... seele des menschen und zu wiederaufbauung der wahren christlichen religion J. Böhme schr. 4, 4 Schiebler; es ist ein schmerzliches sehnen in allem volke, endlich einmal zu einem festen bestande zu gelangen, um, wenn es noch möglich ist, der wiederaufbauung des zerstörten haushalts sich anzunehmen Görres ges. schr. (1854) 2, 301. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 901, Z. 35.

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Zitationshilfe
„wiederaufbauung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederaufbauung>.

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