Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerberufung, wiederberufung, f.

wi(e)derberufung, f.
1) die zurückrufung einer person, besonders in ein amt: welches auch eiferigst mit hinein drange, ... dem kaiser für diese wiederberuffung (der Octavia) zu danken A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 2, 188; die wiederberufung 'dieses unbequemen talents' galt in der diplomatischen welt als ein beweis für die verlegenheit des Wiener hofes Treitschke dt. gesch. (1897) 4, 51; indem er (d. fürst) dann der nation seinen dank für seine wiederberufung ausspricht Ranke s. w. (1867) 43/44, 435. — 2) wiedereinberufung, die erneute zusammenrufung einer versammlung, eines parlaments etc.: bisz zu ihrer (der stände) wieder-beruffung Lohenstein Arminius (1689) 1, 313ᵇ; das tridentinische concilium, seine vorbereitung, berufung, zweimalige trennung und wiederberufung Ranke s. w. (1867) 39, anh. 25; die wiederberufung der deutschen bundesversammlung Alten hdb. f. heer u. fl. (1909) 3, 94.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 919, Z. 42.

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Zitationshilfe
„wiederberufung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederberufung>.

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