Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerbesetzung, wiederbesetzung, f.

wi(e)derbesetzung, f.,
zu wi(e)derbesetzen.
1)
die erneute besetzung eines freigewordenen arbeitsplatzes usw.: (ein invalide,) welcher zu wiederbesetzung der vacanten bedienung capable Fleming d. vollk. soldat (1726) 317 § 1; die wiederbesetzung zweyer vacanten predigerstellen in Rotterdam v. Einem Mosheims vollst. kirchengesch. 9 (1778) 543; starb einer von ihnen ohne erben, so fiel sein hof dem deichgrafen zur wiederbesetzung anheim J. Möser s. w. (1842) 1, 405; concept des berichts wegen wiederbesetzung der dienerstelle (1822) Göthe III 8, 239 W.; bei der wiederbesetzung der pfarre Stifter s. w. 5, 1 (1908) 135. hierher auch: herr Genast besorgte wiederbesetzung mehrerer stücke (1812) Göthe III 4, 351 W.
2)
die (militärische) besetzung von örtlichkeiten: späterhin, nach dem siege general Klebers ..., nach der wiederbesetzung von Kairo Ritter erdkde (1822) teil 1, 794; die beabsichtigte wiederbesetzung Tigranokertas Mommsen röm. gesch. 5 (1894) 389. hierher auch: diese ... wiederbesetzung (des reviers mit wild) musz ein erfahrener jäger ... werkstellig zu machen wissen Heppe aufrichtiger lehrprinz (1751) 253. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 919, Z. 60.

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Zitationshilfe
„wiederbesetzung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederbesetzung>.

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