Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerbezahlung, wiederbezahlung, f.

wi(e)derbezahlung, f.,
rückerstattung von (meist geliehenem) geld: auch ist geredt, swaz wir ditz kaufgelts genüzzen e daz der widerkauf geschehe ..., daz sol vns an der widerbezalung dez selben gelts niht abgeslagen werden, wan vnser vorgnant herr vns daz ietz alles gegeben vnd gelazzen hat (1350) mon. Boica 41, 441; damit man neben vberschickung desz silbergeschirrs auch vmb widerbetzalung der angetzogenen 1700 fl. bei dem von Bernstein anmanen mus (1577) anz. f. kde d. dt. vorzeit, neue folge 24, 254; wieder-bezahlung des empfangenen kaufgeldes (beim rückkauf) allg. haush.-lex. (1749) 3, 722; könnt' ich nur irgend eine wahrscheinlichkeit ersehen, in der folge der zeit zu meiner wiederbezahlung zu gelangen, ich wollte ihnen eine weit grössere summe vorschiessen Bode Thomas Jones (1786) 3, 462; ich woll' ihm bis auf wiederbezahlung mein land dafür zum pfand einsetzen Bräker s. schr. (1789) 1, 42; die wiederbezahlung ihrer kriegsschulden Göthe I 34, 251 W.; summen, deren wiederbezahlung Mozart nie möglich war O. Jahn Mozart (1856) 3, 231.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 920, Z. 30.

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Zitationshilfe
„wiederbezahlung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederbezahlung>.

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