Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerdienst, wiederdienst, m.

wi(e)derdienst, m.,
mhd. widerdienst; officiis mutuis commune commodum gubernatur dienst vnd widerdienst Faber thes. (1587) 533ᵃ; wiederdienst sive gegendienst remuneratio, compensatio, retributio Stieler stammb. (1691) 317:
swaz aber si ir dienste nam,
mit widerdienste sie es verkam
Walther v. Rheinau Marienleben 24, 52 Keller;
szunder sein g(naden) dinten unszerm gnsten hern von Mencz (kurf. Albrecht), doch auf widerdinst (1521) v. d. Planitz berichte 5 Wülcker;
wenn sich einer erbitten thut,
gen seinen freund in allem gut,
der jhm jrgends was guts bewiesen,
zum widerdienst wil sein geflissen,
...
spricht er: ich wil zu aller frist,
alls thun das mir nur müglich ist
Eyering proverb. copia (1601) 3, 78;
einer dem andern dergleichen heilige güter, fürbitt, auch mittel und weg dieselbe zu erlangen, ... mit dienst und widerdienst ... verkaufft Dannhawer catech.-milch (1657) 2, 294.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 940, Z. 42.

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Zitationshilfe
„wiederdienst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederdienst>.

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