Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widereinbringen, wiedereinbringen, vb.

wi(e)dereinbringen, vb.;
widereinbringen, ersetzen recompenser Hulsius-Ravellus t.-frz.-ital. (1616) 409ᵃ; das wird die kosten nicht wieder einbringen Schwan nouv. dict. (1783) 2, 1047ᵃ: es ist auch derselb arm gesell ... aus dem gefengnus entwurden, ist komen bis gegen Speyer, do hatt man in wider einbracht (1521) v. d. Planitz berichte 19 Wülcker; uf das, wan der kranck knecht wider auf und zu crefften kompt, dasselb furgesetzt gelt von ime widereinbracht und inn die puchs geworffen werde (1559) Frankf. zunfturk. 2, 275; es sollen auch die wiert ... die zechen und waren den liederlichen, unhältigen leiten nit also hinausgeben, ... und damit der obrigkait, auch inen selbs mit dem widereinbringen oder wegen der bezallung sovil müe machen (17. jh.) österr. weist. 2, 32. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 945, Z. 9.

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Zitationshilfe
„wiedereinbringen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedereinbringen>.

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