Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerentdeckung, wiederentdeckung, f.

wi(e)derentdeckung, f.:
die wiederentdeckung von Meroë (orakelort) Ritter erdkde (1822) teil 1, 567; hundert jahre nach der wiederentdeckung des gröszten dichters unserer zeitrechnung (Shakespeare) (1861) G. Keller nachgel. schr. (1893) 177; wiederentdeckung unserer vorzeit Treitschke dt. gesch. (1897) 2, 32; gerechtigkeit allein durch den glauben! das war in der tat die wiederentdeckung des echten christentums G. Buchwald Lutherkalender (1910) 49; die passionen von Johann Sebastian Bach — nicht so sehr zur zeit ihrer entstehung als in dem auf ihre wiederentdeckung folgenden jahrhundert — (waren) für ihre mitwirkenden und hörer ... echte religiöse handlung ... gewesen H. Hesse glasperlenspiel (1943) 1, 288. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 948, Z. 39.

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Zitationshilfe
„wiederentdeckung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederentdeckung>.

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