Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widererkennung, wiedererkennung, f.

wi(e)dererkennung, f.,
der vorgang des wiedererkennens, von personen und sachen; recognition die wiedererkennung Spanutius dt. lex. (1720) 406; wiedererkennung Campe 5 (1811) 708ᵃ: es giebt (in der 'Iphigenie') einen fünften ackt und eine wiedererkennung, dergleichen nicht viel sollen aufzuweisen seyn Göthe III 1, 304 W.; als meine sinne und gedanken sich ... aufklärten, ward mir eine dunkle erinnerung, gleichsam eine wiedererkennung hell in meiner seele Arndt s. w. (1892) 1, 177; der historiker z. b. erfreut sich, in gemälden anspielungen auf scenen und personen der ihm vertrauten epochen zu finden: solche wiedererkennungen entzücken ihn viel mehr als die gröszten wunder der kunst Justi Winckelmann (1866) 1, 406; rührend ... ist die szene der wiedererkennung des Odysseus durch seinen hund Brunn kl. schr. (1898) 3, 88.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 952, Z. 13.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„wiedererkennung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedererkennung>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)