Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widererlangung, wiedererlangung, f.

wi(e)dererlangung, f.:
widererlangung der vogty Oheim Reichenauer chron. 50 Barack; widererlangung der herrschaft Oberndorf Zimmer. chron. (1881) 1, 621 Barack; wieder-erlangung beständiger ruhe und friedlichen zustandes (1619) acta publica 2, 145 Palm; der arzt versicherte, dass solche bewegung zu wiedererlangung seiner völligen gesundheit dienen würde A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 1, 228; die wiedererlangung der gnade gottes J. D. Frisch neukling. harpfe Davids (1719) 398; die wiedererlangung des regiments auf der insel Ithaka Gottsched crit. dichtkunst (1751) 27; Göthe ist zu Pyrmont und nur mit wiedererlangung seiner gesundheit beschäftigt (1801) Schiller br. 6, 284 Jonas; gelegenheiten, die sich mir täglich und stündlich zur wiedererlangung meiner freiheit anbieten H. v. Kleist w. 5, 335 E. Schmidt; den glauben an wiedererlangung der gesundheit konnte keiner der freunde dem (erblindeten) schreiner wiedergeben W. Raabe s. w. I 5, 214; (die) wiedererlangung Pisa's und der ... städte, die sich in der gewalt der Franzosen befanden Herman Grimm Michelangelo (1890) 1, 128. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 952, Z. 51.

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Zitationshilfe
„wiedererlangung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedererlangung>.

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