Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widererringen, wiedererringen, vb.

wi(e)dererringen, vb.,
etwas verlorenes zurückgewinnen: gewalt begründete ... die wiedererrungene volksfreiheit von 1789 J. G. Forster s. schr. (1843) 3, 128; ich habe ... dem jahrestage der zerstörung der Bastille beigewohnt, an welchem zugleich das fest der wiedererrungenen freiheit ... gefeiert ward H. v. Kleist w. 5, 237 E. Schmidt; früher gleichwol, als ihre verwandten es gedacht, errang sie ihre fassung wieder M. Meyr erz. a. d. Ries (1868) 3, 176; im jahr 1650 war Carl Ludwig in seine wiedererrungenen väterlichen besitzungen zurückgekehrt Tholuck vorgesch. d. rationalism. (1861) 2, 246. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 954, Z. 32.

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Zitationshilfe
„wiedererringen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedererringen>.

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