Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widererwecker, wiedererwecker, m.

wi(e)dererwecker, m.:
Garrik, der wiedererwecker und schutzengel (Shakespeares) Herder 5, 231 S.; seine (Mendelssohns) bedeutung als eines der wiedererwecker der alten kirchlichen tonmeister Riehl musik. charakterköpfe (1899) 1, 233; von kunst, wissenschaft usw.: David, der wiedererwecker des jüdischen gesanges Herder 11, 456 S.; könig Ludwig, der wiedererwecker teutscher kunst Böttiger kl. schr. (1837) 1, lix; was den geist der kunst betrifft, so achte ich jene wiedererwecker der malerei gewaltig hoch D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 2, 261; der wiedererwecker des idylls in der deutschen literatur H. Brunn kl. schr. (1898) 3, 217; ein bild nicht blosz des deutschen altertums, sondern auch seines wiedererweckers, Karl Müllenhoffs (1911) W. Schulze kl. schr. (1933) 26. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 959, Z. 73.

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Zitationshilfe
„wiedererwecker“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedererwecker>.

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