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Fundstelle: Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1016, Z. 4
die wiedererwerbung, rückgewinnung, abstr. zum vorigen: mein vorsatz ..., der nur auff wiedergewinnung gelts und guts mit nichten aber ... auff besserung meines lebens gegründet war Grimmelshausen 2, 519 Keller; zwar rechne ich noch mit zuverlässigkeit auf die wiedergewinnung des (verloren gegangenen) pakets (1834) Pückler briefw. u. tageb. (1873) 3, 246; die wiedergewinnung unseres abgerissenen landes E. M. Arndt schr. (1845) 2, 95; 30.000 Bayern (hatten) die wiedergewinnung Ungarns für Habsburg mit dem leben bezahlt Döllinger akad. vortr. (1888) 1, 42. mit personalem obj.: zweck des troischen krieges war die wiedergewinnung der Helena H. Brunn kl. schr. (1898) 3, 97. mit abstr. obj.: die wiedergewinnung dieses vertrauens Gentz schr. (1838) 2, 301 Schlesier; Goethe selbst schien zur wiederbelebung, zur wiedergewinnung dieser alten poesie auch für die gebildeten den weg gewiesen zu haben Scherer kl. schr. (1893) 2, 113; er (dürfe) auf wiedergewinnung seiner kräfte ... nicht rechnen Roon denkw. (1892) 2, 597. in der chemie: wiedergewinnung der angewandten salzsäure Muspratt chemie 5 (1896) 43.
Zitationshilfe
„wiedergewinnung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedergewinnung>, abgerufen am 12.12.2019.

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