Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerholungszeichen, wiederholungszeichen, n.

wi(e)derholungszeichen, n.,
zu wi(e)derholung 1 a; 'wiederholungszeichen oder wiederholzeichen ein zeichen, welches andeutet, dasz etwas wiederholt werden soll; besonders in der tonkunst, ein solches zeichen, welches anzeigt, dasz der gesang, das stück, oder ein theil desselben entweder ganz oder von einer gewissen stelle an wiederholt, d. h. noch einmahl gesungen oder gespielt werden soll' Campe wb. 5 (1811) 709ᵇ: marque di repetition ein wiederholungszeichen Walther music. lex. (1732) 386; der wiederholungszeichen giebt es unterschiedene gattungen Quantz anweisung d. flöte zu sp. (1789) 60; wie ja auch heute die tanzmusik aus theilen mit wiederholungszeichen besteht Böhme gesch. d. tanzes (1886) 237. vereinzelt auch im hinblick auf die sprache verwendet: nun kömmt 'noch' als ein wiederholungszeichen vor. z. e. ich sage dirs nochmals, d. i. zu wiederholten malen Gottsched beob. (1758) 212.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1055, Z. 51.

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Zitationshilfe
„wiederholungszeichen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederholungszeichen>.

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