Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerkünftig, wiederkünftig, adj.

wi(e)derkünftig, adj.,
wiederkommend. nur frühnhd. belegt zu wiederkunft 2 b: von dannen er widerkuͤnfftig ist zu gericht G. Alt buͦch d. cronicken (1493) 17ᵃ. 'sich wiederholend, wiederkehrend': und das der brauch unnd nutz dieses capitels sei, das wir unsere gemüter und hertzen wider des satans list und betrug und widerkünfftige ketzerei befestigen und bewahren Mathesius erkl. d. ep. an d. Corinther (1591) 1, 328ᵇ; damit die lieb jugent ... nicht mit sorg der widerkuͤnfftigen streich oder der beschehnen trowungen, sonder trostlich ausz der schul heimb gehe Guarinonius grewel d. verwüstung (1610) 244; da sie in jhrer grossen kranckheit solcher prolongation jhres lebens, und jhrer widerkuͤnfftigen gesundheit versichert wuͤrden Nicolai teutsche schr. (1617) 1, 3, 3ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1095, Z. 7.

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Zitationshilfe
„wiederkünftig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederk%C3%BCnftig>.

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