Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerpfänden, wiederpfänden, vb.

wi(e)derpfänden, vb.:
repignorare wider pfenden (1429) Diefenbach nov. gl. 317ᵃ; subteruadare widder penden (15. jh. md.) ders., gl. 562ᵇ; wiederpfaͤnden alterâ vice res alterius pignore intricare Stieler stammb. (1691) 1432; Campe 5 (1811) 711ᵃ. literar. nur vereinzelt belegt: (es) soll von dem oder denselben, den solch vahen, pfendung oder einziehen beschehen wer, dagegen weder mit der tat vahen, widerpfenden oder in ander weg nichtzit gehandelt oder fürgenomen werden (1493) urk. z. gesch. d. schwäb. bundes 1, 148 lit. ver.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1139, Z. 49.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„wiederpfänden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederpf%C3%A4nden>.

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