Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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widerstrom, m.

widerstrom, m.
(ndl. weerstroom); in der seefahrt 'ein strom, welcher der fahrt des schiffes gerade entgegengesetzt ist' Bobrik naut. wb. (1850) 738ᵃ. — 'ein wider den eigentlichen strom gerichteter strom, die rücklaufende bewegung eines flieszenden wassers an manchen stellen des ufers, welche dem laufe des stromes entgegengesetzt ist. auch nennt man wol einen wasserwirbel in einem strome einen widerstrom' Campe wb. 5 (1811) 703ᵇ. die letzte bedeutung verzeichnet schon Jacobsson technol. wb. (1781) 4, 645ᵇ; vgl. auch Benzler lex. d. beym deichbau vork. kunstwörter (1792) 2, 277, desgl. 55 u. 56. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1329, Z. 20.

widerströmen, wiederströmen, vb.

wi(e)derströmen, vb.:
flieszt blut, so wiederströme es auf die, so es vergieszen: ich bin unschuldig daran Törring Agnes Bernauerin 63 dt. nat.-litt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1329, Z. 30.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„wiederströmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederstr%C3%B6men>.

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