Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widertäufisch, wiedertäufisch, adj.

wi(e)dertäufisch, adj.,
ableitung von wi(e)dertauf oder -taufe (s. d.); neben häufigerem wi(e)dertäuferisch (s. d.) vorwiegend obd. und nur im 16. u. 17. jh. bezeugt: die zwinglisch und widerteuffisch verwoͤnung (1526) bei Fischer schwäb. 6, 798; umm widertöuffischer ardt unnd rottierung in unnser herren gfenknus khommen (1529) schweiz. id. 12, 564; tuͤrckisch, heidenisch, juͤdisch, widderteuffisch, schwermerisch Luther 30, 2, 496 W.; der widertöuffischen sect Stumpf Schweizerchron. (1606) 686ᵃ; das wider-tauffische hällengedicht F. A. v. Brandis ehrenkräntzel (1678) 199.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1336, Z. 3.

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Zitationshilfe
„wiedertäufisch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedert%C3%A4ufisch>.

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