Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widertreibung, wiedertreibung, f.

wi(e)dertreibung, f.,
abstraktbildung zum vorigen; repulsio widertribung voc. inc. teut. (Speyer um 1485) oo 3ᵇ; widertreibung Sattler phraseologey (1658) 79: ich ... bekenn, das ich wolbedacht ... die nachgemeltem kouff widertribung geberen möchtend Riederer spiegel d. waren rhetoric (1493) u 1ᵇ; sy (kommen) abermalen mit einem verdechtlichen faulen argument zu widertreybung des wort gottes Schappeler verantw. u. auflösung (1523) 40; so wirst du angesehen, für einen fräffenlichen und nichtssollenden, weil du ... dich vnderstanden hast, die verwaͤrffungen und widertreibungen zuͦbeschreiben Pegius geburtsstundenb. (1570) Yy 3ᵃ; ich habe der hellischen gemein widertreibung vnd erklärung gegen dess Moyses schrifften ... fürgebracht Ayrer hist. processus jur. (1600) 275.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1345, Z. 51.

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widerprallen wiedertun
Zitationshilfe
„wiedertreibung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiedertreibung>.

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