Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

widerverheiratung, wiederverheiratung, f.

wi(e)derverheiratung, f.,
abstraktbildung zum vorigen; häufiger als dieses (bes. in der neueren rechtssprache, s. BGB §§ 1313, 1314, 1348 f.). seit dem 17. jh. gut bezeugt, s. auch oben wi(e)derverehelichung: darum begunte er auf eine wieder-verheirathung zu dencken Francisci d. hohe traur-saal (1665) 1, 832; im falle der wiederverheyrathung allg. dt. bibl. (1765) 5, 142; bey der wiederverheirathung des uͤberlebenden ehegatten Eichhorn dt. staats- u. rechtsgesch. (³1821) 2, 598; seine bald danach erfolgende wiederverheiratung Fontane ges. w. (1905) I 5, 122; die witwenrenten werden bis zum tode oder bis zur wiederverheiratung gewährt Manes versicherungslex. (1909) 427. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1960), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 1359, Z. 14.

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Zitationshilfe
„wiederverheiratung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wiederverheiratung>.

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